Käufer und Mieter finden die meisten Maklerbüros über Portale wie ImmoScout24 und Immowelt. Das ist eingespielt: Anzeige, Anrufe, Besichtigungen. Schwieriger ist die andere Seite – die Eigentümer. Wer sein Haus in Bad Nauheim oder seine Wohnung in Frankfurt verkaufen will, wählt den Makler lange und vorsichtig. Genau hier entscheidet die eigene Website am meisten.
Eine Makler-Website ist deshalb keine Kopie des Portals. Sie arbeitet für zwei Zielgruppen: Sie zeigt Objekte für Suchende und überzeugt Eigentümer, den Verkauf Ihnen anzuvertrauen.
Zwei Zielgruppen, zwei Logiken
| Wer kommt | Was gebraucht wird |
|---|---|
| Käufer | Objekte mit Filtern, ehrliche Daten, schnelle Besichtigungsanfrage |
| Mieter | aktuelle Wohnungen, Bedingungen, Unterlagen für die Bewerbung |
| Verkäufer | Wertermittlung, Ablauf, Vertrauen in den Makler |
| Vermieter | Suche nach verlässlichen Mietern, Begleitung, Konditionen |
Für Eigentümer ist die Website kein Katalog, sondern eine Präsentation Ihrer Arbeit: wie Sie bewerten, vermarkten, Besichtigungen führen und den Verkauf bis zum Notar begleiten.
Provisionsregeln verständlich erklären
Viele wissen nicht, wer den Makler bezahlt, und fürchten versteckte Kosten. Eine kurze, klare Seite zur Provision beantwortet viele Fragen:
- Vermietung: Es gilt das Bestellerprinzip – in der Regel zahlt der Vermieter;
- Verkauf von Wohnung oder Einfamilienhaus an Verbraucher: Seit Ende 2020 teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision in der Regel hälftig;
- der Maklervertrag bedarf dabei der Textform.
Die genauen Formulierungen stimmen Sie mit einer Anwältin oder einem Anwalt ab – schon die offene Erklärung schafft Vertrauen.
Die Objektdatenbank als Herzstück
Objekte auf der Website müssen mit den Portalen übereinstimmen und ohne Doppelarbeit aktualisiert werden. Die meisten Maklerprogramme – etwa onOffice, FLOWFACT oder Propstack – übertragen Objekte über die Standardschnittstelle OpenImmo gleichzeitig an Portale und Website. Wer manuell kopiert, hat bald längst verkaufte Wohnungen online.

Das Exposé bereitet die Besichtigung vor
- Fotos aller Räume, des Ausblicks, des Gartens und des Treppenhauses;
- Grundriss – oft überzeugender als jeder Text;
- Fläche, Zimmer, Etage, Baujahr, Heizung;
- Preis, Nebenkosten, Provision;
- Lagebeschreibung: Verkehr, Schulen, Einkauf, Entfernung nach Frankfurt;
- ein Button zur Besichtigungsanfrage direkt am Objekt.
Energieausweis: Pflichtangaben
In Immobilienanzeigen zu Verkauf und Vermietung müssen Angaben aus dem Energieausweis stehen: Art des Ausweises, Energiekennwert, wesentlicher Energieträger, Baujahr und Energieeffizienzklasse. Das gilt auch für die Website – fehlende Angaben sind ein häufiger Abmahngrund.
Filter verkleinern die Auswahl
Preis, Fläche, Zimmer, Ort oder Umkreis, Objektart, Balkon, Aufzug, Stellplatz. Filter müssen auch am Smartphone sofort reagieren und in der URL gespeichert werden, damit man die Auswahl teilen kann.
Die Karte verkauft die Lage
Eine Karte mit Objekten und Infrastruktur zeigt, was sich schwer beschreiben lässt: die Nähe zur S-Bahn, zum Park, zur Schule. Dabei an die DSGVO denken – externe Kartendienste laden erst nach Zustimmung.
Suchaufträge für neue Objekte
Viele sind noch nicht bereit anzurufen, suchen aber aktiv. Ein Suchauftrag – „Benachrichtigen Sie mich bei einer 3-Zimmer-Wohnung in Friedberg bis 400.000 Euro” – hält diese Interessenten und baut eine Kartei vorgemerkter Käufer auf, mit Einwilligung nach DSGVO.
Für Eigentümer: die Online-Bewertung
Das stärkste Werkzeug zur Gewinnung von Eigentümern ist eine kostenlose Online-Immobilienbewertung. Der Eigentümer gibt Adresse, Fläche, Baujahr und Zustand ein, erhält eine Wertspanne und das Angebot einer genauen Bewertung vor Ort. Für das Maklerbüro ist das die Anfrage eines Menschen, der über einen Verkauf nachdenkt – der wertvollste Kontakt überhaupt.
Daneben gehören:
- der Verkaufsablauf mit Ihnen – Schritt für Schritt bis zum Notar;
- verkaufte Objekte mit realer Vermarktungsdauer;
- Stimmen von Verkäufern;
- die Makler mit Foto, Erfahrung und Schwerpunkt.
Impressum und Pflichtangaben
Maklertätigkeit braucht eine Erlaubnis nach § 34c GewO; ins Impressum gehört deshalb zusätzlich die zuständige Aufsichtsbehörde. Viele Makler unterliegen außerdem einer Weiterbildungspflicht – ihr Nachweis stärkt das Vertrauen.

CRM: Objekt, Kunde und Makler verbunden
Eine Besichtigungsanfrage gehört sofort ins Maklerprogramm – verknüpft mit Objekt und zuständigem Makler. Dann ruft niemand doppelt an, und der Eigentümer erhält einen Bericht, wie viele Interessenten es für sein Objekt gab.
Lokale SEO
Immobilien werden lokal gesucht: „Immobilienmakler Bad Homburg”, „Haus verkaufen Wetterau”, „Wohnung mieten Friedberg”, „Immobilienbewertung Hanau”. Es helfen:
- Orts- und Stadtteilseiten mit Marktbeschreibung;
- Ratgeber: „Haus verkaufen ohne Verlust”, „Welche Unterlagen braucht der Verkauf?”;
- ein Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen von Verkäufern;
- strukturierte Daten für Organisation und Objekte.
Mobile Version
Objekte werden oft direkt vor dem Haus oder in der Pause angesehen. Galerie, Grundriss, Anruf-Button und Besichtigungsanfrage müssen am Smartphone einwandfrei funktionieren, und die Objektseite soll sich leicht per WhatsApp teilen lassen.
Analytics
Nicht nur auf den Traffic schauen: Wie viele Besichtigungsanfragen, wie viele Bewertungen von Eigentümern, welche Objekte ziehen Interesse, welche nicht, über welche Kanäle kommen Verkäufer? Für ein Maklerbüro ist ein neuer Eigentümer oft wichtiger als hundert Besucher.

Makler-Websites von Balaba Digital
Bei Balaba Digital können Sie die Website für Ihr Maklerbüro erstellen lassen: mit Objektdatenbank und Import aus dem Maklerprogramm, Exposés mit Energieausweis-Angaben, Online-Bewertung für Eigentümer, Suchaufträgen und lokaler SEO. Passend ist eine Business-Website oder eine Katalog-Website. Die Webentwicklung sitzt in Hessen – nah an Frankfurt, Bad Homburg und Friedberg – und arbeitet für Maklerbüros in ganz Deutschland.
Viele internationale Käufer suchen einen Makler, der ihre Sprache spricht – auch das zeigen wir auf der Website richtig. Das Erstgespräch ist kostenlos.



